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Bifokal-, Trifokal-, Gleitsichtbrillenglas

Bifokalbrillenglas vs. Franklinbrillenglas – Unterschiede, Vor- und Nachteile

Wer eine Brille für mehrere Sehentfernungen benötigt, stößt häufig auf Begriffe wie Bifokalbrillenglas, Franklinbrillenglas, Trifokalbrillenglas oder Gleitsichtbrillenglas. Obwohl diese Brillengläser ähnliche Aufgaben erfüllen, unterscheiden sie sich deutlich in Aufbau, Funktion und Tragekomfort. Bei MÜLLER optik+akustik beraten wir unsere Kundinnen und Kunden individuell, damit die passende Lösung für Alltag, Beruf und Freizeit gefunden wird.


Was ist ein Bifokalbrillenglas?

Ein Bifokalbrillenglas besitzt zwei klar voneinander getrennte Sehbereiche:

  • oberer Bereich: Fernsicht
  • unteres Sichtfenster: Nahsicht (Lesebereich)

Zwischen beiden Bereichen befindet sich eine sichtbare Trennkante. Das Glas eignet sich vor allem für Menschen, die hauptsächlich zwischen Ferne und Nähe wechseln.

Vorteile eines Bifokalbrillenglases

  • klare Trennung zwischen Fern- und Nahsicht
  • sehr scharfe Sehbereiche
  • kein Verzerrungsbereich wie bei Gleitsichtgläsern
  • schnelle Eingewöhnung
  • häufig günstiger als Gleitsichtgläser

Nachteile eines Bifokalbrillenglases

  • sichtbare Trennlinie
  • kein Bereich für mittlere Entfernungen (z. B. Computer)
  • abrupter Bildwechsel zwischen den Sehbereichen
  • eingeschränkter Sehkomfort im Berufsalltag

Bei MÜLLER optik+akustik wird geprüft, ob ein Bifokalglas den individuellen Sehgewohnheiten entspricht oder ob modernere Lösungen sinnvoller sind.


Was ist ein Franklinbrillenglas?

Das Franklinbrillenglas gilt als Vorläufer des heutigen Bifokalglases. Es wurde im 18. Jahrhundert von Benjamin Franklin entwickelt.

Anders als moderne Bifokalgläser besteht das Franklinbrillenglas aus zwei getrennten Glashälften, die miteinander verbunden werden:

  • obere Hälfte für die Ferne
  • untere Hälfte für die Nähe

Die Trennlinie verläuft über die gesamte Breite des Brillenglases.

Vorteile des Franklinbrillenglases

  • einfache Konstruktion
  • historisch bedeutende Entwicklung
  • deutliche Trennung zwischen Fern- und Nahsicht
  • individuell kombinierbare Glasstärken

Nachteile des Franklinbrillenglases

  • sehr auffällige Trennkante
  • schwerer als moderne Brillengläser
  • geringerer Tragekomfort
  • optisch weniger ansprechend
  • heute kaum noch im Alltag erhältlich

Bei MÜLLER optik+akustik spielt das Franklinbrillenglas vor allem im historischen Zusammenhang eine Rolle, während moderne Mehrstärkengläser den Alltag deutlich komfortabler gestalten.


Unterschiede zwischen Bifokalbrillenglas und Franklinbrillenglas

MerkmalBifokalbrillenglasFranklinbrillenglas
AufbauNahsegment eingeschmolzen oder integriertZwei getrennte Glashälften
Trennkantenur im Nahsegment sichtbarkomplette horizontale Trennlinie
Gewichtleichterschwerer
Optikdezenterdeutlich sichtbare Teilung
Herstellungmoderne Fertigunghistorische Bauweise
Verfügbarkeitheute weit verbreitetheute kaum erhältlich
Tragekomforthochvergleichsweise gering

Die Experten von MÜLLER optik+akustik erklären gerne, welche Glasart für die persönlichen Anforderungen geeignet ist.


Vergleich: Bifokalbrillenglas und Trifokalbrillenglas

Während ein Bifokalbrillenglas zwei Sehbereiche besitzt, bietet ein Trifokalbrillenglas zusätzlich einen Bereich für mittlere Entfernungen.

EigenschaftBifokalTrifokal
Fernsicht
Nahsicht
Zwischenbereich
Computerarbeiteingeschränktdeutlich besser
Anzahl Sehbereiche23
Sichtbare Trennlinien12

Vorteile eines Trifokalbrillenglases

  • zusätzlich scharfes Sehen im Zwischenbereich
  • geeignet für Computerarbeitsplätze
  • bessere Alltagstauglichkeit
  • mehrere klar definierte Sehbereiche

Nachteile eines Trifokalbrillenglases

  • zwei sichtbare Trennlinien
  • gewöhnungsbedürftig
  • komplexerer Glasaufbau
  • heute häufig durch Gleitsichtgläser ersetzt

Bei MÜLLER optik+akustik wird gemeinsam entschieden, ob ein Trifokalglas oder eine moderne Gleitsichtlösung die bessere Wahl ist.


Vorteile von Gleitsichtbrillengläsern

Gleitsichtgläser ermöglichen stufenloses Sehen von der Ferne bis zur Nähe.

Vorteile

  • stufenlose Übergänge zwischen allen Sehentfernungen
  • keine sichtbaren Trennlinien
  • natürliches Sehen
  • hoher Sehkomfort
  • nur eine Brille für alle Entfernungen
  • modernes Erscheinungsbild
  • ideal für Alltag und Beruf
  • individuelle Anpassungsmöglichkeiten
  • hochwertige Premiumgläser bieten besonders breite Sehfelder

Bei MÜLLER optik+akustik werden Gleitsichtgläser exakt auf Augen, Fassung und Sehgewohnheiten angepasst.


Nachteile von Gleitsichtbrillengläsern

  • Eingewöhnungszeit erforderlich
  • Randbereiche können leichte Verzerrungen aufweisen
  • höhere Anschaffungskosten
  • exakte Zentrierung notwendig
  • nicht jede Fassung eignet sich gleichermaßen
  • bei minderwertigen Gläsern kleinere Sehbereiche

Eine professionelle Vermessung bei MÜLLER optik+akustik trägt wesentlich dazu bei, den Tragekomfort zu verbessern und die Eingewöhnungszeit zu verkürzen.


Fazit

Das Franklinbrillenglas stellt den historischen Ursprung der Mehrstärkengläser dar und wird heute kaum noch verwendet. Das Bifokalbrillenglas ist nach wie vor eine praktische Lösung für Menschen, die ausschließlich zwischen Fern- und Nahsicht wechseln. Wer zusätzlich häufig am Computer arbeitet, profitiert von einem Trifokalbrillenglas oder – noch häufiger – von einem modernen Gleitsichtbrillenglas.

Eine ausführliche Sehberatung hilft dabei, die optimale Lösung zu finden. Das Team von MÜLLER optik+akustik analysiert individuelle Sehbedürfnisse, erläutert die Unterschiede zwischen den verschiedenen Brillengläsern und empfiehlt die passende Versorgung für Alltag, Beruf und Freizeit.


FAQ

1. Was ist ein Bifokalbrillenglas?

Ein Bifokalbrillenglas besitzt einen Bereich für die Ferne und einen separaten Bereich für die Nähe.

2. Was ist ein Franklinbrillenglas?

Es handelt sich um die historische Form des Bifokalglases mit zwei zusammengesetzten Glashälften.

3. Wer hat das Franklinbrillenglas erfunden?

Benjamin Franklin entwickelte das Franklinbrillenglas im 18. Jahrhundert.

4. Was ist der Unterschied zwischen Bifokal- und Franklinbrillenglas?

Das Franklinbrillenglas besteht aus zwei zusammengesetzten Glasteilen, während moderne Bifokalgläser technisch integriert gefertigt werden.

5. Was ist ein Trifokalbrillenglas?

Ein Trifokalglas verfügt über Sehbereiche für Ferne, Zwischenentfernung und Nähe.

6. Sind Bifokalgläser heute noch erhältlich?

Ja, sie werden weiterhin angeboten, allerdings seltener als Gleitsichtgläser.

7. Warum entscheiden sich viele Menschen für Gleitsichtgläser?

Sie ermöglichen stufenloses Sehen in allen Entfernungen und kommen ohne sichtbare Trennlinien aus.

8. Wie lange dauert die Eingewöhnung an Gleitsichtgläser?

Je nach Person meist einige Tage bis wenige Wochen.

9. Für wen eignen sich Trifokalgläser?

Vor allem für Personen, die häufig zwischen Fern-, Computer- und Nahsicht wechseln und klar definierte Sehbereiche bevorzugen.

10. Wo kann ich mich zu den verschiedenen Brillengläsern beraten lassen?

Eine individuelle Beratung und präzise Anpassung erhalten Sie bei MÜLLER optik+akustik.


Quellen

  1. Deutsche Ophthalmologische Gesellschaft – Informationen zu Sehfehlern und optischer Versorgung.
  2. Berufsverband der Augenärzte Deutschlands – Fachinformationen zu Presbyopie und Brillenversorgung.
  3. Zentralverband der Augenoptiker und Optometristen – Informationen zu Brillengläsern und Augenoptik.
  4. Benjamin Franklin – Historische Entwicklung des Franklinbrillenglases.
  5. American Academy of Ophthalmology – Informationen zu Presbyopie und Mehrstärkengläsern.